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Wirtschaftlichkeit von Batterie-Speichern im Vergleich


Mit der Wirtschaftlichkeit ausgewählter Batterie-Speichersysteme hat sich die Leipziger Institut für Energie GmbH im Auftrag der Redpoint Solar GmbH beschäftigt. Kenngröße für den Vergleich sind die Kosten je gespeicherter kWh, die eine bessere Vergleichbarkeit als die einfache Gegenüberstellung der anfänglichen Investitionskosten ermöglicht.

Günstigster Speicher mit Speicherkosten von 0,32 €/kWh

Insgesamt wurden für die "Kurzexpertise: Wirtschaftlichkeit Energiespeicher" die Speicherkosten von neun verschiedenen Systemen miteinander verglichen. Bei einer Auslastung von 300 Zyklen pro Jahr und einem Kalkulationszinsfuß von 3,5 Prozent weist der SENECHome G2 der Deutsche Energieversorgung mit 0,32 €/kWh die niedrigsten Speicherkosten auf. Fast viermal höher liegen die Kosten unter den getroffenen Annahmen mit 1,26 €/kWh beim System Power Router 5.0 in Verbindung mit Hoppecke-Akkus von Nedap Energy Systems.

Wirtschaftlicher Betrieb mit Speicherförderprogramm möglich

In keinem Fall liegen die Speicherkosten je kWh unter diesen Annahmen unter den Bezugskosten für Haushaltsstrom, eine Relation die maßgeblich für den wirtschaftlichen Betrieb von Stromspeichern ist. Diese Situation ändert sich erst, wenn für die Finanzierung zinsvergünstigte Darlehen und Tilgungskostenzuschüsse genutzt werden, wie sie im Rahmen des Speicherförderprogramms der Bundesregierung angeboten werden. Diese reduzieren die Speicherkosten je nach Auslastung und System auf eine Größe zwischen 0,18 €/kWh und 1,26 €/kWh.