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PV GRID gibt Empfehlungen zur besseren Netzintegration von Solarstrom


Forscher aus 16 Ländern der Europäischen Union haben sich im Rahmen des EU-Projekts PV GRID mit der Netzintegration von Photovoltaikanlagen auseinandergesetzt und am 30. Januar 2014 in Brüssel ihre Empfehlungen vorgestellt. Grundlage sind die Analyse und Bewertung von verschiedenen technologischen Alternativen wie dem Netzausbau, dem Einsatz von Batteriespeichern im Verteilnetz und die Nutzung von intelligenten Stromzählern an den Erzeugungsanlagen.

Regulatorische Rahmenbedingungen für Netzintegration von Strom aus Photovoltaikanlagen

An dem Projekt PV GRID sind sowohl verschiedene nationale Solarverbände als auch Betreiber von Stromverteilnetzen beteiligt. Das Projekt, das im Oktober 2014 auslaufen wird, verfolgt das Ziel, regulatorische Hindernisse abzubauen, die derzeit die Integration des steigenden Anteils von Solarstrom in das europäische Netz behindern. Zu den zentralen Herausforderungen zählt die Ausgestaltung der Regulierung der maximal eingespeisten Strommenge, das sogenannte Curtailment, ebenso wie die Schaffung von Rahmenbedingungen für den optimalen Eigenverbrauch. Weitere Themen, die von den Autoren aufgegriffen werden sind die Nutzung des technischen Potenzials der Wechselrichter, Unterstützungsmaßnahmen für die Nutzung von Stromspeichern in den Verteilnetzen und den Haushalten sowie Methoden, mit denen sich die Energienachfrage steuern lässt. Zu den weiteren Herausforderungen zählen die Rahmenbedingungen für die digitale Erfassung von Messwerten und die Formulierung von Anreizen für die Entwicklung von intelligenten Stromnetzen. Insgesamt sind derzeit Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtkapazität von rund 80 GW in das europäische Stromnetz eingebunden.

Das PV GRID Advisory Paper steht nach Registrierung mit einer Email-Adresse hier als kostenloser Download zur Verfügung.