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2. Entwurf des Netentwicklungsplans Offshore veröffentlicht


Die Bundesnetzagentur hat am 24. Juni 2013 den zweiten Entwurf des Netzentwicklungsplans Offshore (O-NEP) von den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern erhalten. Der O-NEP bildet den Infrastrukturbedarf für die kommenden zehn beziehungsweise 20 Jahre ab, der sich aus der Anbindung der Offshore-Windenergie Standorte ergibt. Die zweite Fassung berücksichtigt die Stellungnahmen, die während der Konsultationsphase zum ersten Entwurf eingegangen sind.

6,4 GW Übertragungskapazitäten für Nord- und Ostsee geplant

Insgesamt wurden 36 Stellungnahmen zum O-NEP eingereicht, davon 35 von Institutionen und eine von einer Privatperson. Dabei bilden die zeitliche Staffelung, die Kosten, die gesetzliche Grundlage und die Datengrundlage die inhaltlichen Schwerpunkte der Stellungnahmen. Im Szenario B für den Zehn-Jahres-Zeitraum geht der O-NEP von einem Gesamtzubau von rund 2.115 km aus, davon 1.705 km im Bereich der DC-Netzanbindungssysteme in der Nordsee und 410 km bei den AC-Netzanbindungssystemen in der Ostsee.

Investitionskosten beim Netzausbau von 22 Mrd. €

Bei den Investitionskosten für die Übertragungskapazitäten von 5,4 GW für die Nordsee und 1000 MW für die Ostsee geht der Entwurf von insgesamt rund 22 Mrd. € aus. Als nächster Schritt steht die Überprüfung des Entwurfs und eine strategische Umweltprüfung durch die Bundesnetzagentur und die Veröffentlichung der Ergebnisse in einem Umweltbericht an. Nach der Veröffentlichung besteht im Rahmen einer dritten und letzten Konsultationsphase die Möglichkeit weitere Stellungnahmen abzugeben.

Der zweite Entwurf des O-NEP steht als PDF zum Download in zwei Teilen zur Verfügung:

  1. Teil (Kapitel 1-9)
  2. Teil (Kapitel 10 – Anhang)