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TenneT erhält EIB-Finanzierung für Offshore-Anbindung


Der Übertragungsnetzbetreiber kann für die Finanzierung des Ausbaus der Energienetzes in Deutschland auf Mittel der EIB zurückgreifen. Diese stellt dem Unternehmen ein Darlehen von 500 Mio. € zur Verfügung, mit dem Bau und Betrieb von drei Hochspannungs-Gleichstromleitungen finanziert werden soll, mit denen Offshore-Windkraftanlagen in der Nordsee an das deutsche Stromnetz angebunden werden sollen.

Konverterstationen in der Nordsee

Konkret handelt es sich dabei um die HGÜ-Leitungen HelWin1, SylWin1 und DolWin1, mit denen Offshore-Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 2,2 GW an das Stromnetz angeschlossen werden sollen. Die Leistung der Windparks und die große Entfernung von der Küste verhindert eine effiziente Übertragung auf Basis von Hochspannungs-Wechselstrom, so dass Konverterstationen auf See errichtet werden sollen. Die Bauarbeiten, die bereits begonnen haben, sollen 2014 und 2015 abgeschlossen werden. Der Netzbetreiber TenneT hat bereits Übertragungskapazitäten von 6,2 GW bereits installiert beziehungsweise baut diese gerade auf.