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Forschungsprojekt untersucht flexible Stromproduktion mit Biomasse-Heizkraftwerken


Mit dem BMU-Projekt „Flexibilisierung des Betriebs von Heizkraftwerken“ soll der Beitrag von Heizkraftwerken, welche Biomasse als Feststoff einsetzen, auf den Ausgleich von Bedarfsschwankungen erforscht werden. „Durch eine gute Steuerbarkeit der Stromproduktion nehmen Biomasseanlagen hierbei eine Schlüsselrolle ein. Mit der Anpassung der Anlagentechnik ist die Biomasse in der Lage einen signifikanten Beitrag zum Ausgleich der Bedarfsschwankungen zu leisten. Jedoch reicht die flexible Nutzung der bislang rund 8.000 Biogasanlagen dabei nicht aus", sagt Uwe Hoffstede vom Fraunhofer IWES in Kassel, der das Projekt „FlexHKW – Flexibilisierung des Betriebs von Heizkraftwerken“ leitet.

Theoretische Grundlagen und praktische Umsetzung in Pilotprojekt

Das Projekt wird neben den Flexibilitätsoptionen auch die Einschränkungen untersuchen, welche die technische und wirtschaftliche Umsetzung der Flexibilisierung derzeit behindern. Geplant ist außerdem der Umbau einer großtechnischen Pilotanlage, die bereits seit mehreren Jahren Strom und Wärme erzeugt, zu einer Anlage, deren Stromerzeugung bedarfsorientiert erfolgt. Im Rahmen des Projekts sollen die Grundlagen erarbeitet werden, die zukünftig die Erschließung des Flexibilitätspotenzials von Neu- und Bestandsanlagen ermöglichen sollen. Projektpartner sind das Fraunhofer IWES, die Next Kraftwerke GmbH, die Bioenergie Wächtersbach GmbH und die Seeger Engineering AG.