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HSE testet Batteriespeicher in Münster und Dieburg


Symbolgrafik Batterie

Die HSE (HEAG Suedhessische Energie AG) testet im Rahmen seines Smart-Grid Projekts Web2Energy zwei neue Batteriespeicher mit Lithium-Ionen-Technologie. Die Stromspeicher kommen seit dem 7. Mai 2012 in einem Hallenbad in Münster sowie in der Dieburger Römerhalle zum Einsatz.

Ziel des Teilprojekts sei es zu prüfen, wie sich durch den Einsatz von Speichern Lücken zwischen Stromangebot und -nachfrage überbrücken lassen und wie das Zusammenspiel von stationären Speichern in öffentlichen Gebäuden und Haushalten funktioniert, so Bernhard Fenn, Leiter des EU-Forschungsprojekts.

Badewasser als Zwischenspeicher

Das Hallenbad in Münster nutzt zusätzlich das Badewasser als Zwischenspeicher für die in einem Blockheizkraftwerk erzeugte Wärme. Dieses erzeugt Strom in Abhängigkeit vom Strombedarf in einem Neubaugebiet, in dem im Rahmen des Projekts Web2Energy der Einsatz intelligenter Stromzähler getestet wird.

Die Batterie in der Dieburger Römerhalle wird von einer auf dem Hallendach installierten Photovoltaikanlage gespeist und stellt den Strom anschließend für die Abendveranstaltungen bereit.

An dem europäischen Forschungsprojekt Web2Energy ist ein Konsortium aus elf Unternehmen beteiligt, das einen einheitlichen Kommunikationsstandard für intelligente Stromnetze entwickelt.


Weitere Informationen: www.hse.ag