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E-Control genehmigt Netzentwicklungspläne


Vorstände von E-Control

Die österreichische Energieregulierungsbehörde E-Control hat die Netzentwicklungspläne der Übertragungsnetzbetreiber genehmigt und dies am 30. November 2012 bekanntgegeben. Dies dürfte nach Einschätzung der Behörde bis 2022 ein Investitionsvolumen von mehr als 2,5 Mrd. € auslösen. Im Vorfeld hatten die beiden Übertragungsnetzbetreiber APG und VÜN ihre Pläne bei der Energieregulierungsbehörde eingereicht.

Anpassung an Entwicklung des Strommarktes

„Der Ausbau der stark schwankenden Stromerzeugung aus Sonne und Wind erfordert leistungsstarke Stromnetze“, betonen Walter Boltz und Martin Graf, die Vorstände der E-Control. Wer mehr Grünstrom wolle, brauche auch die dazu erforderlichen Hochspannungsnetze. Auch die Zahl der Stromhandelsgeschäfte sei zuletzt stark gestiegen.

Netzausbau und Neubau geplant

Bis 2022 sind Leitungsprojekte mit einer Streckenlänge von rund 200 km vorgesehen. Neben dem Netzneubau sieht der Netzentwicklungsplan für Österreich auch die Verbesserung bereits bestehender Netze vor. Hiervon sind laut Netzentwicklungsplan rund 390 km Stromleitungen betroffen. In Österreich müssen die Übertragungsnetzbetreiber jährlich einen Netzentwicklungsplan mit zehnjähriger Perspektive bei E-Control einreichen.


Quelle: E-Control | Bilder: E-Control