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Energiemanagementsystem für virtuelle Kraftwerke


Die Smart Grid-Sparte von Siemens hat mit dem DEMS 3.0 ein neues Energiemanagementsystem auf den Markt gebracht. Das Energiemanagment, das die Verwaltung von dezentralen Energieressourcen übernimmt, ist aus zwei Teilsystemen aufgebaut: Einem Laufzeitsystem und dem DEMS Designer als grafisches Werkzeug, das für die Dateneingabe zur Verfügung steht.

Plausibilitätsprüfung des Energiesystems

Durch die grafische Dateneingabe kann der Anwenderdie Topologie seines Energiesystems entwickeln, ohne seine Modellierungswelt zu verlassen. Das System ist mit einem Software-Katalog ausgestattet, der Elemente mit bereits vordefinierten Datenmodellen beinhaltet. So stehen beispielsweise Erzeuger, Lasten und Speicher zur Verfügung, aus denen das Energiesystem aufgebaut werden kann. Eine Plausibiliätsprüfung unterstützt den Anwender beim Aufbau.

Minutenreservemarkt und Sekundärregelenergiemarkt

Die Kommunikation mit den angeschlossenen Einheiten folgt der IEC 60870-5-104. Das System eignet sich neben dem Einsatz in virtuellen Kraftwerken auch für Aggregatoren, die so ihr Marktpotential vergrößern können. Das System eignet sich für den Einsatz im Markt für Minutenreserven und ist zudem für die Verwendung im Sekundärregelenergiemarkt vorbereitet.


Bild: Siemens AG