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Positionspapier definiert Einspeisung von Power-to-Gas-Anlagen


Mehr Rechtssicherheit im Bereich Power-to-Gas will die Bundesnetzagentur mit einem Positionspapier gewährleisten, das diese am 10. Dezember 2013 veröffentlicht und zur Konsultation gestellt hat. Das Papier beschäftigt sich mit der Einspeisung von Wasserstoff und synthetischem Methan, das mit Hilfe von regenerativen Energiequellen erzeugt und in das Erdgasnetz eingespeist wird.

Planungssicherheit für Power-to-Gas

Nachdem bisher vor allem Anlagen mit Laborcharakter getestet wurden, zielen erste Pilotprojekte mittlerweile auf die Einspeisung in das Erdgasnetz unter realen Praxisbedingungen ab. Dementsprechend gewinnen sowohl für Einspeiser wie auch für die Netzbetreiber klare rechtliche Rahmenbedingungen an Bedeutung. „Diese Unsicherheiten gilt es zu beheben", erläuterte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. "Unser Ziel ist es, mehr Planungssicherheit für neue Investitionen in die vielversprechende Power-to-Gas-Technologie zu schaffen." Das Positionspapier sieht vor, die Position der Vorreiter im Power-to-Gas-Geschäft zu stärken. So sollen zukünftig Betreiber von Anlagen, die als erste an das Gasnetz angeschlossen wurden, diesen vorrangig einspeisen dürfen.

Gasqualiät für Erdgastankstellen

Notwendig werden solche Regelungen, da die Beimischung von Wasserstoff in vielen Regionen auf maximal zwei Prozent begrenzt ist und dies auch die mögliche Zahl der Power-to-Gas-Anlagen einschränkt. Ein weiterer Punkt, der in dem Positionspapier geregelt wird, sind die Anforderungen von Erdgastankstellen und -fahrzeugen an die Gasqualität. Bis zum 31. Januar 2014 können Stellungnahmen zum Positionspapier abgegeben werden.