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Einheitliche Identifikationsnummer ermöglicht Roaming beim Laden von Elektrofahrzeugen


Besitzer von Elektrofahrzeugen sollen schon möglichst bald die Ladesäulen im öffentlichen Raum für das Laden ihres Fahrzeugs nutzen können, ohne dass es eine Rolle spielt, wer die jeweilige Säule betreibt. Möglicher werden soll dies durch die Vergabe von einheitlichen Identifikationsnummern, die vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) vergeben werden. Dieser hatte sich bereit erklärt diese Aufgabe als neutraler und nicht in das Marktgeschehen involvierte Instanz für zunächst drei Jahre zu übernehmen.

Ladestationen von Fremdanbietern können von allen Elektroautos genutzt werden

Derzeit lassen sich im Elektroautos im öffentlichen Raum nur an Ladestationen aufladen, mit deren Betreiber der Fahrzeugnutzer einen direkten Vertrag abgeschlossen hat. Zukünftig soll es durch die eindeutige Identifikation von Kunden, Ladesäulenbetreiber und Ladestromanbieter möglich sein auch die Ladestationen von Fremdanbieter ähnlich dem Roamingverfahren bei der Mobilfunknutzung im Ausland zu verwenden. Entwickelt wurde das Nummernsystem im Rahmen des Programms „IKT für Elektromobilität I“ des BMWi.