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Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie legt Bundesfachplan Offshore vor


Installationsschiff in der Nordsee

Das BSH hat am 22. Februar 2013 seinen ersten Offshore-Netzplan sowie den ergänzenden Umweltbericht veröffentlicht. Der „Bundesfachplan Offshore Nordsee“ berücksichtigt die geplanten Stromnetze in der maritimen Raumordnung und fasst die geplanten Windparks in 13 Clustern zusammen.

Leistungsstandards schaffen Voraussetzung für Vernetzung

Das BSH legt in dem Plan die Trassenführung für die Anbindung der Windparks, die Standorte der Umspannanlagen und Konverterplattformen sowie grenzüberschreitende Stromleitungen und die Übergabepunkte zwischen Küstenmeer und AWZ fest. Laut Monika Breuch-Moritz, Präsidentin des BSH, seien damit die Kapazitäten so festgelegt, dass die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung bis 2030 grundsätzlich erreicht werden können. Der Netzplan sieht für die Konverterplattformen jeweils eine Standard-Systemleistung von 900 MW vor. Bei einer Spannungsebene von 320 kV gilt auch für die Kabelsysteme eine Übertragungsleistung von 900 MW. Dies schafft für die Zukunft die Option, verschiedene Konverterplattformen miteinander zu vernetzen und stellt gleichzeitig eine Backup-Funktion beim Ausfall einer Plattform bereit. Durch die Standardisierung der technischen Vorgaben besteht die Möglichkeit, das deutsche Offshore-Netz auf der Nordsee in ein internationales Netz einzubinden.

Das EnWG sieht vor, dass der Bundesfachplan Offshore in jährlichem Turnus erstellt wird.

Der Bundesfachplan Offshore Nordsee steht hier als PDF zur Verfügung, der ergänzende Umweltbericht hier.


 Bild (Intro): RWE AG | Bild (Artikel): RWE AG