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Förderprogramm für Solarstrom-Speicher ab Mai


Ab Mai 2013 können Betreiber von Photovoltaikanlagen diese mit einem Stromspeicher erweitern und für die Finanzierung auf Darlehen der KfW und Tilgungszuschüsse des BMU zurückgreifen. Mit dem Programm will die Bundesregierung die Entwicklung des Marktes für Batteriespeicher anschieben und die technologische Weiterentwicklung unterstützen.

Nur ein Batteriespeicher je Solaranlage

Gefördert werden stationäre Batteriespeichersysteme, die Bestandteil einer neu errichteten Solaranlage sind sowie nachgerüstete Speichersysteme für Photovoltaikanlagen, die nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommen wurden. Für jede installierte Photovoltaikanlage ist nur ein Batteriespeicher förderfähig und die installierte Nennleistung der Solarstromanlage darf 30 kW nicht überschreiten. Mit dem KfW-Kredit können bis zu 100 Prozent der Nettoinvestitionskosten finanziert werden.

Leistungsbegrenzung und Fernsteuerung

Förderfähig sind in- und ausländische Unternehmen, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden, Freiberufler, Unternehmen, die eine Beteiligung von Kommunen, karitativen Organisationen und Kirchen aufweisen, Landwirte sowie natürliche Personen und gemeinnützige Antragsteller. Wird die Photovoltaikanlage mit einem Stromspeichersystem ausgestattet, darf die maximale Leistungsabgabe der Anlage am Netzanschluspunkt 60 Prozent nicht überschreiten. Entsprechend muss der eingebaute Wechselrichter über eine Schnittstelle zur Fernparametrierung und Fernsteuerung verfügen.

*** Update 1 (27.02.2013) ***

Aufgrund von fehlenden Mitteln im Energie- und Klimafond, über den das Programm für Solarstromspeicher finanziert werden soll, liegt das für Mai 2013 geplante Förderprogramm derzeit auf Eis. Das Bundesumweltministerium nennt derzeit keinen neuen Starttermin für die Förderung.