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ITRE stimmt Leitlinien für transeuropäische Energieinfrastruktur zu


Gebäude Europäisches Parlament

Der Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie des Europäischen Parlaments(ITRE) hat der von Europäischem Parlament, Rat der Europäischen Union und Europäischer Kommission ausgehandelten Verordnung zu den Leitlinien für eine transeuropäische Energieinfrastruktur zugestimmt.

Fast Lane für wichtige Stromnetze

Ziel dieser Verordnung ist es, das Genehmigungsverfahren für priorisierte Projekte von Gemeininteresse wie Pipelines oder Stromnetze zu beschleunigen. Dies soll die Integration der europäischen Energieinfrastruktur beschleunigen und dabei helfen, die energiepolitischen Ziele zu erreichen. Die Verordnung definiert 12 Korridore und Gebiete, in denen dringender Handlungsbedarf gesehen wird, der Fokus liegt dabei auf der Ebene der Übertragungsnetze.

Parlament und Rat entscheiden 2013

In einer ersten Reaktion kritisiert der VKU diese Ausrichtung und fordert eine stärkere Berücksichtigung der Verteilnetze. „Allein in Deutschland werden 97 Prozent der erneuerbaren Energien in die Verteilnetzebene eingespeist. Vor diesem Hintergrund brauchen wir endlich einen integrierten Ausbau der Verteil- und Übertragungsnetze“, sagt Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des VKU.

Das Europäische Parlament und der Europäische Rat werden voraussichtlich Anfang 2013 über die Verordnung abstimmen, die nach der Annahme ohne weitere Ratifizierung unmittelbar in den Mitgliedsstaaten der EU gilt.

Ein Videomitschnitt zur Sitzung des Ausschusses findet sich hier.


Bild: Europäisches Parlament 2011