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Anstieg beim Zubau von Offshore-Windenergieanlagen in 2013


Im Auftrag von BWE und VDMA hat die Deutsche Windguard GmbH den Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland im vergangenen Jahr ermittelt und stellt den Status in der Publikation „Status des Offshore-Windenergieausbaus in Deutschland“ vor. Trotz der schwierigen Marktlage war im vergangenen Jahr ein deutliches Wachstum bei den Anlagen zu beobachten.

Zubau bei Offshore-Anlagen von 1,5 GW für 2014 erwartet

Insgesamt 48 neue Offshore-Windenergieanlagen mit einer Gesamtkapazität von 240 MW gingen in 2013 neu ans Netz. Damit speisten Ende 2013 insgesamt 116 Offshore-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 520,3 MW Strom ins Netz ein.Weitere 103 Offshore-Windenergieanlagen sind bereits errichtet, wurden jedoch bisher noch nicht an das Stromnetz angeschlossen. Neun Offshore-Windparks, die zum Jahreswechsel noch im Aufbau waren, verfügen über eine Gesamtkapazität von rund 2,4 GW.„Der Durchbruch bei der ersten Ausbaustufe ist damit erreicht. Ende 2013 waren drei Offshore-Windparks (OWP) am Netz, ein zusätzlicher errichtet und acht im Bau. Die hohe Zahl von 266 verankerten Fundamenten und Teilanlagen beweist, dass die Projekte nun in die finale Fertigstellungsphase gehen. Wir rechnen damit, dass in diesem Jahr etwa 1.500 Megawatt und ungefähr weitere 1.000 Megawatt im Jahr 2015 ans Netz gehen können. Die Klausurtagung in Meseberg und ein konkreter Kabinettsbeschluss müssen das richtige Signal setzen, um Investitionen für weitere gut 3.000 Megawatt in einem Volumen von über zehn Milliarden Euro zu sichern. Die neuen Ziele der Bundesregierung von 6.500 Megawatt bis zum Jahr 2020 sind so erreichbar“, sagt Thorsten Herdan, Geschäftsführer VDMA Power Systems und Vizepräsident der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE.