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Photovoltaikzubau bleibt 2013 im Zielkorridor


Zum ersten Mal seit der Reform des EEG im Jahr 2012 liegen die jährlichen Zubauzahlen bei der Photovoltaik mit 3,3 GW innerhalb des Zielkorridors von 2,5 bis 3,5 GW. Entsprechend sinken die Vergütungssätze für Neuanlagen für die Monate Februar bis April 2014 um jeweils ein Prozent zum Monatsersten wie die Bundesnetzagentur am 31. Januar 2014 bekanntgab. Berechnungsgrundlage für die Degression sind jeweils die Zubauzahlen aus den vergangenen zwölf Monaten, in diesem Fall für die Zeit vom Januar 2013 bis zum Dezember 2013.

Starker Rückgang beim Zubau von Solaranlagen gegenüber 2012

Im Vergleich zum Vorjahr (2012), in dem der Zubau noch bei 7,6 GW lag, liegt der Rückgang bei den neu installierten und nach EEG geförderten Anlagen bei rund 57 Prozent. Die Einspeisevergütung für Strom aus Solaranlagen wird nach den Vorgaben des EEG monatlich angepasst, wobei eine konstante Absenkung um ein Prozent monatlich vorgesehen ist. Überschreitet der Zubau jedoch die Obergrenze des Korridors von 3,5 GW kann die Absenkung stärker ausfallen, ein Unterschreiten der Marke von 2,5 GW hätte im Gegenzug eine je nach Zubauhöhe geringere, unveränderte oder steigende Vergütung zur Folge.