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Photovoltaikzubau in Österreich erreicht Rekordwert


Österreich erwartet beim Zubau von Photovoltaikanlagen in 2013 eine neue Rekordmarke. So rechnet der Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA) in einer vorläufigen Bilanz mit einem Gesamtzubau von mehr als 250 MW. Gemeinsam mit den in den vergangenen Jahren erstellten Anlagen würde dies bis zum Jahresende einen kumulierten Anlagenbestand von 612,9 MW bedeuten.

Bundesweite Förderung ist Treiber für den Photovoltaikzubau

Ein Großteil der neu installierten Anlagen lässt sich auf die Ökostromtarifförderung zurückführen, mit der rund 150 MW finanziell unterstützt werden. Weitere bundesweit verfügbare Mittel aus dem Klima- und Energiefonds ermöglichten den Zubau von 63 MW im Bereich der kleineren Solaranlagen.

Acht Prozent Solarstromanteil bis 2020 angestrebt

Neben der bundesweiten Investitionsförderung stehen in Österreich auch mehrere Förderprogramme auf Länderebene zur Verfügung, welche jedoch nicht gleichzeitig mit Mitteln vom Bund in Anspruch genommen werden können. So wurden beispielsweise im Rahmen des Förderprogramms der Steiermark weitere 27 MW in 2013 neu installiert. Die in Österreich installierte Photovoltaikleistung trägt derzeit rund 1 Prozent zum Stromverbrauch bei. Ziel ist es, bis 2020 acht Prozent des nationalen Strombedarfs mit Solarstrom zu decken.