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Deutscher Energiewende-Index stabil


Seit Mai 2012 erheben die Energieagentur dena und das Beratungsunternehmen Ernst & Young den DEX, den Deutschen Energiewende-Index. Die Skala reicht von 0 (sehr negativ) bis 200 (sehr positiv). Ermittelt wird der Index mittels Umfragen unter Akteure und Betroffenen der Energiewende.

Stimmung bei Netzbetreibern sinkt

Die Novemberumfrage für die Indexentwicklung im 4. Quartal 2012 zeigt, dass sich die Stimmung bei den Netzbetreibern gegenüber den Vorquartalen deutlich eingetrübt hat und derzeit bei einem negativen Wert von 87,4 liegt. Auch bei den Investoren hat sich die Stimmung verschlechtert. Während bei Energieversorgern und Verbrauchern kaum Änderungen bei der Bewertung auftreten, hat sich die Stimmung bei Herstellern und Zulieferern gegenüber dem Vorquartal verbessert. Insgesamt liegt der DEX mit 102,6 Punkten bei einem leicht positiven Niveau, trotz eines Rückgangs von 0,2 Punkten gegenüber dem Vorquartal.

Mehr Förderung für Smart Grids gewünscht

Aus Sicht der Unternehmen müsste der Ausbau der Stromnetze beschleunigt werden und der Umbau zu intelligenten Stromnetzen, den sogenannten Smart Grids, stärker gefördert werden. Für die Umfragen zum vierten Quartal nahmen rund 200 Unternehmen, Städte und Verbände teil.

Weitere Informationen zum DEX finden sich auf der Internetseite der dena hier.