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EEG-Mittelfristprognose sieht Anstieg bei regenerativem Strom auf 200 Twh in 2018


Mit ihrer neuen EEG-Mittelfristprognose haben die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber heute ihre Einschätzung zur Entwicklung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien für die nächsten fünf Jahre veröffentlicht. Bis 2018 wird demnach eine kumulierte installierte Leistung von mehr als 111 GW aus regenerativen Energiequellen für Deutschland erwartet, davon entfällt der größte Anteil auf Wind- und Solarenergie.

Windenergie und Photovoltaik bestimmen regenerativen Strommix

Bei der Photovoltaik rechnen 50 Hertz, Amprion, Tennet und Transnet BW mit rund 53 GW und für die Windenergie mit 50 GW. Bei der Jahresarbeit rechnen die Übertragungsnetzbetreiber mit einer Zunahme von mehr als 70 Prozent gegenüber 2012 und erwarteten einen Wert von mehr als 200 TWh. Rund ein Viertel der Stromerzeugung wird Schätzungen zufolge über das EEG mit festen Sätzen vergütet, was in der Summe zu Kosten von rund 12,1 Mrd. € führt, die an die Anlagenbetreiber ausgezahlt werden.

Marktprämienmodell löst EEG-Vergütungssätze ab

Mit einer Vergütungssumme von 14,6 Mrd. € für Prämienzahlungen und einer Strommenge von 140 TWh wird sich das Marktprämienmodell aus Sicht der Übertragungsnetzbetreiber zum wichtigsten Förderinstrument entwickeln. Weitere 3,2 TWh werden in anderen Formen direkt vermarktet und mit 5,9 TWh gewinnt auch der Eigenverbrauch von Strom aus Photovoltaikanlagen weiter an Bedeutung.

EEG-Umlage 2015 zwischen 5,85 und 6,86 Ct/kWh

Hinsichtlich der Entwicklung der EEG-Umlage gehen die Übertragungsnetzbetreiber für 2015 von einem Korridor zwischen 5,85 und 6,86 Ct aus, die umlagepflichtige Letztverbraucher für jede bezogene kWh entrichtet müssen. In 2013 beträgt diese 5,28 Ct/kWh und wird im kommenden Jahr voraussichtlich auf 6,24 Ct/kWh ansteigen.