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Bedarf an Reserveleistung für kommenden Winter steht fest


Für den anstehenden Winter liegt der Bedarf an Reservekraftwerksleistung bei rund 2,5 GW. Die Größenordnung wurde von den Übertragungsnetzbetreibern ermittelt und von der Bundesnetzagentur am 16. September 2013 bestätigt. In der Höhe entspricht die Reserve an konventioneller Kraftwerksleisung annähernd dem Niveau des vergangenen Winters.

80 Prozent der Reservekraftwerksleistung vertraglich gesichert

Mit 2.022 MW ist bereits aufgrund von vertraglichen Bindungen aus den Vorjahren der Großteil der Kapazitäten gesichert. Die Reserveleistung soll den nötigen Spielraum verschaffen, um auf kritische Situationen im Übertragungsnetz reagieren zu können, wenn das Redispatchpotenzial aller auf dem Markt aktiven Kraftwerke ausgeschöpft ist. Entstehen können solche kritischen Phasen durch den höheren Anteil erneuerbarer Energien, vor allem der Windenergie, am Energieangebot sowie durch das Abschalten von konventionellen Kraftwerken.

Einfluss der Windenergie auf Versorgungssicherheit

Als Berechnungsgrundlage dienen den Übertragungsnetzbetreiber zwei Szenarien, die von einer sehr hohen und einer sehr niedrigen Einspeisung von Strom aus Windkraftanlagen ausgehen. Bis zum 1. Oktober 2013 können die Betreiber von derzeit stillgelegten Kraftwerken diese als Netzreservekraftwerke vorschlagen.