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Berücksichtigung von Schwankungen in modellgestützten Vermarktungsstrategien


Der Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW will im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojekts mit der Universität St. Gallen neue mathematische Modelle entwickeln, mit denen sich die Kosten bei der Integration regenerativer Energien in das Stromnetz senken lassen. Aufgabe des Projektes ist es, modellgestützte Vermarktungsstrategien zu entwickeln, die in der Lage sind auch mögliche Schwankungen in den Prognosen zu berücksichtigen.

Welche Vorteile bietet Market-Coupling im Intra-Day-Handel

Zuständig für das Forschungsprojekt sind an der Universität St. Gallen das Institut für Operations Research und Computational Finance, bei der TransnetBW ist das Projekt im Energiemarktbereich angesiedelt. Während die TransnetBW sich von dem Projekt vor allem eine Dämpfung des Kostenanstiegs erwartet, erhofft sich die Universität St. Gallen neue Erkenntnisse in die Vermarktungsmechanismen und vor allem bei der Quantifizierung des Nutzens des Market-Coupling im Intra-Day-Handel.

Volatilitätsstruktur von Preisen

Beim Market-Coupling wird der Stromtransport nicht nur hinsichtlich des nationalen Stromnetzes optimiert, sondern nutzt auch die verfügbaren Stromtransportkapazitäten im Bereich der Transportnetzebene in den Grenzregionen der Anrainerstaaten aus. Weiterhin will der universitäre Partner im Rahmen des Projektes Erkenntnisse zur Volatilitätsstruktur der Preise für Intra-Day-Produkte gewinnen.