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7 items tagged "Übertragungsnetzbetreiber"

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Gemeinsamer Regelenergiemarkt für Deutschland, Niederlande und die Schweiz gestartet

Category: Ausschreibung
Erstellt am Dienstag, 21. Januar 2014 09:29

Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW führen seit Januar 2014 gemeinsam mit dem niederländischen Übertragungsnetzbetreiber TenneT TSO B.V. und dem Schweizer Netzbetreiber Swissgrid die Ausschreibungen für Primärregelleistung gemeinsam durch. Die stufenweise Zusammenführung der nationalen Märkte für Primärregelleistung soll den Wettbewerbsdruck erhöhen und die Marktstrukturen in den beteiligten Ländern verbessern.

EEG-Mittelfristprognose sieht Anstieg bei regenerativem Strom auf 200 Twh in 2018

Category: Marktentwicklung
Erstellt am Freitag, 15. November 2013 11:35

Mit ihrer neuen EEG-Mittelfristprognose haben die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber heute ihre Einschätzung zur Entwicklung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien für die nächsten fünf Jahre veröffentlicht. Bis 2018 wird demnach eine kumulierte installierte Leistung von mehr als 111 GW aus regenerativen Energiequellen für Deutschland erwartet, davon entfällt der größte Anteil auf Wind- und Solarenergie.

Zweiter Entwurf des Netzentwicklungsplans 2013 vorgelegt

Category: Netzausbau
Erstellt am Mittwoch, 17. Juli 2013 12:31

Die vier Übertragungsnetzbetreiber haben am 17. Juli 2013 den zweiten Entwurf des Netzentwicklungsplans 2013 (NEP 2013) an die Bundesnetzagentur übergeben. In die aktuelle Version sind die 466 Stellungnahmen eingeflossen, welche während der Konsultationsphase vom 2. März bis zum 14. April 2013 eingegangen waren. Der größte Teil der Stellungnahmen bezog sich auf den geplanten Verlauf der Stromtrassen, am zweithäufigsten die Stellungnahmen zu den Themenfelder Natur- und Umweltschutz sowie zu elektrischen und magnetischen Feldern.

Sensitivitätenbericht 2013 liegt vor

Category: Veröffentlichungen
Erstellt am Montag, 08. Juli 2013 12:22

Mit dem Sensitivitätenbericht 2013, den die Übertragungsnetzbetreiber Anfang Juni an die Bundesnetzagentur übergeben haben, werden drei relevante Einflussgrößen auf die Entwicklung des Übertragungsnetzes untersucht. Als Ausgangspunkt für die Analyse dient dabei das Leitszenario B 2023 aus dem Netzentwicklungsplan Strom 2013.

Erste Ausschreibung für schnell und sofort abschaltbare Lasten durchgeführt

Category: Projekte
Erstellt am Donnerstag, 27. Juni 2013 10:17

Die Übertragungsnetzbetreiber haben am 24. und 25. Juni erstmals Ausschreibungen für sofort und schnell abschaltbare Lasten durchgeführt. Insgesamt wurde für den Juli ein Zuschlag von 247 MW für sofort abschaltbare und von 332 MW für schnell abschaltbare Lasten erteilt. Geregelt wird die Einbindung der Verbraucher über einen Rahmenvertrag, der bundesweit einheitlich ist und in dem beispielsweise die technischen, operativen und kommerziellen Rahmenbedingungen für Anbieter von abschaltbaren Lasten festgelegt sind.

Erster Entwurf des Netzentwicklungsplans 2013 veröffentlicht

Category: Netzausbau
Erstellt am Sonntag, 03. März 2013 18:24

Am 2. März 2013 haben die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber die Entwürfe des Netzentwicklungsplans 2013 sowie des Offshore-Netzentwicklungsplans 2013 veröffentlicht. Gleichzeitig startet damit die Konsultationsphase, die es Bürgern ermöglicht bis zum 14. April 2013 an der Konsultation unter www.netzentwicklungsplan.de teilnehmen. 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW werden Anregungen aus den Konsultationen anschließend in den zweiten Entwurf des NEP 2013 und des O-NEP 2013 einfließen lassen.

Ausstieg aus Kernenergie und Ausbau der Erneuerbaren beeinflussen Leitszenario

Gegenüber dem NEP 2012 berücksichtigt der NEP 2013 den Wegfall der Kernkraftwerkskapazitäten bis 2022 als Folge des politisch gewollten Ausstiegs aus der Kernenergie. Außerdem fließen die erneuerbaren Energien mit insgesamt 10 GW deutlich stärker in das Leitszenario ein als noch im Vorjahr. Die im aktuellen NEP vorgesehenen Netzverstärkungen und –optimierungen belaufen sich auf eine Trassenlänge von 4.400 km. Den Neubaubedarf beziffert der NEP 2013 auf ingesamt 3.800 km, davon 1.700 km für Drehstromleitungstrassen und 2.l00 km als Korridore für Hochspannungsgleichstromleitungen.

Kosten für Netzausbau auf 21 Mrd. € geschätzt

Auch bei den Übertragungskorridoren in Nord-Süd-Richtung sieht der NEP 2013 mit insgesamt 12 GW eine um 2 GW höhere Übertragungskapazität als noch im NEP 2012 vor. Auf einer Streckenlänge von rund 300 km ist die Umstellung von Wechselstrom- auf Gleichstrombetrieb vorgesehen. Die gesamte Investitionssumme, die in den nächsten 10 Jahren für den Ausbau des Transportnetzes anfällt, beziffern die Übertragungsnetzbetreiber auf rund 21 Mrd. €.

Entwicklung bei Windenergie beeinflusst Nord-Süd-Ausbaubedarf

Der zusätzliche Übertragungsbedarf in Nord-Süd-Richtung ist laut den Übertragungsnetzbetreibern eine Folge von drei geänderten Faktoren. Zum einen der Zuwachs bei den Offshore-Windkraftanlagen um 1,1 GW, der Anstieg bei den Onshore-Windkraftanlagen im Norden Deutschlands um 1,8 GW und die Reduzierung von Stromflüssen, die über Polen, Tschechien und Österreich laufen, um 2 GW.

Der erste Entwurf des NEP 2013 kann hier heruntergeladen werden, der erste Entwurf des O-NEP 2013 hier.


Bild (Intro) Amprion | Bild (Artikel): Amprion

EEG-Umlage steigt auf 5,277 ct/kWh

Category: Marktentwicklung
Erstellt am Mittwoch, 24. Oktober 2012 10:42

Die ÜNB haben am 15. Oktober 2012 den Anstieg der EEG-Umlage von bisher 3,592 ct/kWh auf 5,277 ct/kWh im Jahr 2013 bekanntgegeben. Die steigende Differenz der prognostizierten Werte für 2013 aus den durch die ÜNB zu leistenden EEG-Vergütungszahlungen und den Einnahmen aus der börslichen Vermarktung ist eine wesentliche Ursache für den Anstieg. Auch im kommenden Jahr werden erhebliche Neuanschlüsse von nach dem EEG geförderten Anlagen erwartet", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Börsenpreis und Zubau bei Photovoltaik hauptverantwortlich für Anstieg

Darüber hinaus muss das unerwartet hohe Defizit auf dem EEG-Konto von aktuell rund 2,6 Mrd. Euro ausgeglichen werden. Das Defizit ist hauptsächlich auf den Rückgang des Börsenpreises sowie den in diesem Maße nicht vorhergesehenen Zubau an Photovoltaikanlagen und daraus resultierend höheren Vergütungszahlungen zurückzuführen, sagt Homann.

Die ÜNB gehen davon aus, dass im Jahr 2013 in der Summe Einspeisevergütungen in Höhe von rund 18,5 Mrd. € ausgezahlt werden. Im Gegenzug erwarten die ÜNB Vermarktungserlöse an der Strombörse in Höhe von rund 2,6 Mrd. €.


Quelle: Bundesnetzagentur