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11 items tagged "Österreich"

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Versorgungssicherheit in Deutschland und Österreich 2013 auf hohem Niveau

Category: Marktentwicklung
Erstellt am Donnerstag, 28. August 2014 11:29

 

Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien in den letzten Jahren steigt der Anteil nicht regelbarer Energiequellen am Energiemix. Auch wenn mittel- und langfristig die Netzintegration solcher Anlagen von entscheidender Bedeutung für die Versorgungssicherheit und die Netzstabilität sein wird, ist derzeit weder in Deutschland noch in Österreich die Qualität der Stromversorgung gefährdet wie entsprechende Berichte der Bundesnetzagentur für Deutschland und der Regulierungsbehörde E-Control für Österreich zeigen.

Görlitz passt Lösung zur Visualisierung von Energiedaten für österreichischen Smart Meter Markt an

Category: Software
Erstellt am Freitag, 14. Februar 2014 12:37

Die neue Version der Energiedatenvisualisierung IDSpecto.enVIEW.portal der GÖRLITZ AG erfüllt die Vorgaben der österreichischen Datenformat- und Verbrauchsinformationsdarstellungs-Verordnung (DAVID-VO), in der die Regulierungsbehörde E-Control Regeln zur Darstellung von Verbrauchsdaten von intelligenten Stromzählern festgelegt hat.

Photovoltaikzubau in Österreich erreicht Rekordwert

Category: Photovoltaik
Erstellt am Donnerstag, 14. November 2013 15:03

Österreich erwartet beim Zubau von Photovoltaikanlagen in 2013 eine neue Rekordmarke. So rechnet der Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA) in einer vorläufigen Bilanz mit einem Gesamtzubau von mehr als 250 MW. Gemeinsam mit den in den vergangenen Jahren erstellten Anlagen würde dies bis zum Jahresende einen kumulierten Anlagenbestand von 612,9 MW bedeuten.

Smart Metering Plattform für österreichische Stromnetzbetreiber

Category: Software
Erstellt am Donnerstag, 07. November 2013 12:22

Die Telekom Austria Group M2M hat mit SMARTify eine neue SaaS-Lösung (Software as a Service) in ihr Produktangebot zum Themenfeld Smart Metering aufgenommen. Stromnetzbetreiber können SMARTify gegen eine monatliche Pauschalzahlung nutzen, die Verantwortung für die IT-Infrastruktur, die eigentliche Software und die Wartung des Systems liegt bei der Telekom Austria Group M2M.

Keine Pflicht zum Einbau von Smart Metern in Österreich

Category: Politik
Erstellt am Freitag, 05. Juli 2013 10:23

Wie der Österreichische Kurier auf seinem Onlineauftritt vom 4.7.2013 berichtet, soll in Österreich die Verpflichtung zum Einbau intelligenter Stromzähler wegfallen. Der Nationalrat hatte am Mittwochabend eine Opt-Out-Option beschlossen. Grundsätzlich strebt Österreich an bis Ende 2019 mehr als 5 Mio. mechanische Stromzähler durch digitale zu ersetzen, wünschen einzelne Endverbraucher jedoch keinen Smart Meter, so ist dieser Wunsch vom Netzbetreiber zu berücksichtigen.

Positive Erfahrungen mit Smart Meter Pilotprojekten in Österreich

Category: Pilotprojekte
Erstellt am Mittwoch, 13. Februar 2013 11:31

Die österreichischen Energieversorger sammeln derzeit im Rahmen von Pilotprojekten Erfahrungen mit dem Roll-Out und dem Einsatz von intelligenten Stromzählern. Die Energieeffizienz-Richtlinie und das 3. EU-Binnenmarktpaket sehen vor, dass bis 2020 mindestens 80 Prozent der Verbraucher mit intelligenten Stromzählern ausgerüstet sein müssen.

Einführungsverordnung setzt EU-Vorgaben um

Die nationale Umsetzung in Österreich erfolgt anhand der „Intelligente Messgeräte-Einführungsverordnung“ (IME-VO). Diese bestimmt, dass in drei Stufen bis Ende 2015 mindestens 10 Prozent, bis Ende 2017 mindestens 70 Prozent und bis Ende 2019 mindestens 95 Prozent der Zählpunkte über Smart Meter verfügen müssen. Der Pilotphase wird demnach ab 2015 eine flächendeckende Umstellung auf intelligente Stromzähler folgen. Derzeit entfallen auf die insgesamt rund 5,5 Mio. Stromzähler in Österreich bereits mehr als 150.000 digitale Zähler.

E-Control sieht Einsparpotential durch Smart Meter

Die Regulierungsbehörde E-Control, die für das Monitoring der Pilotprojekte verantwortlich ist, bewertet die Erfahrungen mit den bisherigen Pilotprojekten, die vor allem in Vorarlberg, Salzburg, Kärnten und Oberösterreich umgesetzt werden, als positiv. So konnten die von der Linz AG mit Smart Metern ausgestatteten Haushalte jährliche Einsparungen von durchschnittlich 4,3 Prozent erreichen. „Ein durchschnittlicher Haushalt spart sich damit bis zu 30 € pro Jahr“, sagt Walter Boltz, Vorstand der Regulierungsbehörde E-Control.


 

Neues Forschungszentrum für Sicherheit in intelligenten Stromnetzen eingeweiht

Category: Hochschulen
Erstellt am Montag, 21. Januar 2013 11:36

Die Fachhochschule Salzburg hat am 17. Januar 2013 in Urstein das neue „Josef-Ressel-Forschungszentrum für anwenderorientierte Smart Grid Privacy, Sicherheit und Steuerung“ eröffnet. Aufgabe des Instituts ist es, Lösungen zu entwickeln, die in intelligenten Stromnetzen die Sicherheit von persönlichen Daten und die Privatsphäre gewährleisten.

Berücksichtigung der Kundenbedürfnisse

"Die vielen positiven Möglichkeiten von Smart Grids wie intelligente Stromtarife, Einspeisung durch private Photovoltaikanlagen, Energiesparprogramme oder Elektromobilität werden nur dann erfolgreich zu realisieren sein, wenn die Kunden sinnvoll in das System eingebunden werden", sagt Dominik Engel, Leiter des neuen Zentrums.

Praxisanbindung über Unternehmenspartner

Die Finanzierung des Instituts erfolgt mit 393.000 € durch das Wirtschaftsministerium, mit weiteren 340.000 € durch die Salzburg AG und die Salzburg Wohnbau GmbH. Die Forschungsergebnisse sollen im Rahmen von Pilotprojekten mit den Unternehmenspartnern in die Praxis umgesetzt werden.


Bild: Andreas Kolerik / FHS

 

Mehr Ökostrom in Österreich

Category: Marktentwicklung
Erstellt am Dienstag, 11. Dezember 2012 16:50

Die österreichische Energieregulierungsbehörde E-Control hat am 11. Dezember 2012 ihren Ökostrombericht veröffentlicht. Nachdem in 2011 die Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien witterungsbedingt zurückgegangen war, ist für das erste Halbjahr 2012 wieder ein deutlich Anstieg zu verzeichnen. Lag der Anteil des geförderten Ökostroms 2010 noch bei 10,7 %, so war für 2011 ein Rückgang auf 9,3 Prozent zu verzeichnen.

Witterung verantwortlich für Rückgang in 2011

Als Ursachen führt der Bericht in erster Linie witterungsbedingte Ursachen an. Im ersten Halbjahr 2012 ist der geförderte Ökostromanteil an der Erzeugung jedoch auf 10,6 % gestiegen. Neben besseren Witterungsbedingungen ist dies laut dem Bericht auch auf den Ausbau der Kapazitäten in den Bereichen Windenergie und Photovoltaik zurückzuführen. Der Zubau im ersten Halbjahr betrug 29 WKA und 1.587 Photovoltaikanlagen.

Der Ökostrombericht wird von E-Control aufgrund einer im Ökostromgesetz vorgesehenen Berichtspflicht für das Wirtschafts- und Energieministerium erstellt.

Der Ökostrombericht 2012 kann auf der Internetseite von E-Control unter diesem Link als PDF heruntergeladen werden.


Quelle: E-Control | Bild (Intro): MEA Solar GmbH /Photovoltaic Austria | Bild (Artikel) Sharp PV / Photovoltaic Austria

 

 

E-Control genehmigt Netzentwicklungspläne

Category: Netzausbau
Erstellt am Freitag, 07. Dezember 2012 13:04

Die österreichische Energieregulierungsbehörde E-Control hat die Netzentwicklungspläne der Übertragungsnetzbetreiber genehmigt und dies am 30. November 2012 bekanntgegeben. Dies dürfte nach Einschätzung der Behörde bis 2022 ein Investitionsvolumen von mehr als 2,5 Mrd. € auslösen. Im Vorfeld hatten die beiden Übertragungsnetzbetreiber APG und VÜN ihre Pläne bei der Energieregulierungsbehörde eingereicht.

Anpassung an Entwicklung des Strommarktes

„Der Ausbau der stark schwankenden Stromerzeugung aus Sonne und Wind erfordert leistungsstarke Stromnetze“, betonen Walter Boltz und Martin Graf, die Vorstände der E-Control. Wer mehr Grünstrom wolle, brauche auch die dazu erforderlichen Hochspannungsnetze. Auch die Zahl der Stromhandelsgeschäfte sei zuletzt stark gestiegen.

Netzausbau und Neubau geplant

Bis 2022 sind Leitungsprojekte mit einer Streckenlänge von rund 200 km vorgesehen. Neben dem Netzneubau sieht der Netzentwicklungsplan für Österreich auch die Verbesserung bereits bestehender Netze vor. Hiervon sind laut Netzentwicklungsplan rund 390 km Stromleitungen betroffen. In Österreich müssen die Übertragungsnetzbetreiber jährlich einen Netzentwicklungsplan mit zehnjähriger Perspektive bei E-Control einreichen.


Quelle: E-Control | Bilder: E-Control

Trafo für Flachgauer Smart Grid Pilotprojekt

Category: Pilotprojekte
Erstellt am Freitag, 19. Oktober 2012 11:54

Im Land Salzburg hat die Modellgemeinde Köstendorf einen regelbaren Trafo erhalten. Die Flachgauer Gemeinde ist Teil eines Pilotprojektes, mit dem ab März 2013 im Echtbetrieb die Einbindung von dezentralen Energiequellen und Elektrofahrzeugen in ein intelligentes Stromnetz getestet werden soll.

Zusammenspiel von Elektromobilität und PV

Bisher sind bereits 30 der ingesamt 40 geplanten Photovoltaikanlagen in der Gemeinde installiert, und vier von ingesamt 37 geplanten Elektrofahrzeugen im Einsatz. „In jedem zweiten Haushalt in einem ausgewählten Gebiet wird eine Photovoltaik-Anlage installiert sowie ein Elektroauto zur Verfügung stehen. Die Salzburg AG stellt die technische Versorgung und Infrastruktur sowie die Elektroautos zur Verfügung und ist für die Umsetzung verantwortlich. Diese neue Serie von Trafos aus dem Hause SIEMENS ist 5-stufig regelbar und damit der derzeit intelligenteste Trafo. Es geht hier um die Integration erneuerbarer Energien und um die Herausforderung den Strombezug ohne Komfortverlust für unsere Kunden zu steuern. Angebot und Nachfrage müssen durch ein intelligentes Management und schlaue Vernetzung koordiniert und optimiert werden", sagt der Netze-Chef Strebl von der Salzburg AG.


Quelle: Salzburg AG

 

Bild: Salzburg AG

Neue Ökostromtarife für Österreich veröffentlicht

Category: Förderung
Erstellt am Mittwoch, 19. September 2012 13:53

Am 18. September 2012 wurden in Österreich die neuen Ökostromtarife für Anlagen, die Strom aus erneuerbaren Energiequellen erzeugen, veröffentlicht. Die Tarife gelten in Abhängigkeit von den verfügbaren Kontingente für neue Anlagen, für die ein Antrag auf Vertragssschluss mit der OeMAG gestellt wird. Für das Jahr 2012 sieht das Ökostromgesetz automatische Abschläge vor, die je nach Technologie und Kostenentwicklung zwischen 0,5 und 10 % liegen. Die Fördersumme liegt derzeit bei 50 Mio. € und wird jährlich um 1 Mio. € bis auf 40 Mio. € pro Jahr im Jahr 2022 abgesenkt.

Windkraft

Für das 2. Halbjahr 2012 gilt mit 9.5 Ct/kWh weiterhin der Tarif, der bereits beim Wartelistenabbau angewandt wurde. Für 2013 liegt der Vergütungssatz bei 9,45 Ct/kWh und insgesamt stehen jährlich 11,5 Mio. € zur Verfügung.

Photovoltaik

Die Förderung für Großanlagen mit einer Kapazitäten von mehr als 500 kW läuft aus. Dafür gibt es für gebäudeintegrierte Projekte zukünftig eine Kombination aus Investitionszuschuss und Einspeisetarif. Für das zweite Halbjahr 2012 wird für gebäudeintegrierte Anlagen ein Kombinationstarif von 19,7 Cent pro kWh plus einem Zuschuss von 30 Prozent der Investkosten mit maximal 200 Euro pro kW gewährt (entspricht im Vergleich zum früheren System einer Einspeisetarif-Förderung von 21,96 Cent). Aufgrund des Preisverfalls bei PV-Paneelen und weiterer prognostizierter Kostensenkungen liegt der Tarif für 2013 bei 18,12 Cent pro kWh plus Investzuschuss (= 20,20 Cent Einspeisetarif-Förderung). Durch die Tarifdegression von acht Prozent soll die positive Entwicklung in Richtung Marktreife weiter verstärkt werden. Bei Anlagen auf Freiflächen werden für das zweite Halbjahr 2012 18,43 Cent und für 2013 16,59 Cent pro kWh (Abschlag von 10 Prozent) verordnet.

Kleinwasserkraft

Für neue oder revitalisierte Kleinwasserkraftanlagen besteht künftig die Wahlmöglichkeit zwischen einer Investitionsförderung von maximal 30 Prozent und einem gestaffelten Einspeisetarif über 13 Jahre. Dafür wird eine Staffelung der Tarife für 2012 beginnend mit 10,6 Cent pro kWh für die ersten 500.000 kWh produzierten Wasserkraftmengen (Kleinstanlagen) und bis zu 5 Cent pro kWh für Stromerzeugungsmengen über 7.500.000 kWh (Anlagen mit 2 MW) geschaffen. Dabei berücksichtigt das neue Zonentarifmodell, dass die Erzeugungskosten je Kilowattstunde mit zunehmender Leistungsklasse stetig sinken. Für 2013 werden die Tarife mit einem Abschlag von 0,5 Prozent versehen.

Rohstoffabhängige Anlagen

Stromerzeugung aus diesen Rohstoffen wird nur dann mit Einspeisetarifen gefördert, wenn gleichzeitig mit der Stromerzeugung auch Wärme erzeugt und genutzt wird.Bei der Biomasse liegen die Einspeisetarife für neue Anlagen im Jahr 2012 je nach Größe bzw. Leistungsstärke in einer Bandbreite von 11 (Erhöhung um 1 Cent) für große Anlagen bis 18 Cent pro kWh (Erhöhung um drei Cent) für kleine Anlagen. Die Ursache für die Erhöhung liegt in den gestiegenen Rohstoffpreisen. Um den effizienten Biomasse-Einsatz stärker zu forcieren, ist innerhalb des Gesamttopfes, der verpflichtend nicht nur die Stromerzeugung, sondern auch die Wärmeerzeugung vorsieht, erstmals rund ein Drittel des jährlich neu verfügbaren Förderkontingents für kleine dezentrale hocheffiziente KWK-Anlagen reserviert. Um die Weiterentwicklung innovativer Technologien zu unterstützen und neue Exportchancen zu nützen, wird für KWK-Anlagen bis 500 kW auf Basis fester Biomasse mit einem Brennstoffausnutzungsrad von mindestens 70 Prozent ein Bonus von 2 Cent pro kWh gewährt.

Bei Biogas liegen die neuen Tarife je nach Anlagengröße zwischen 13 und 19,60 Cent pro kWh. Für die größte Anlagenkategorie bleibt der Tarif gleich, für kleinere Anlagen gibt es ein Plus von bis zu sechs Prozent.

Für das Jahr 2013 werden die Tarife aller rohstoffabhängigen Anlagen um 0,5 Prozent reduziert.


Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend